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10.10.2017

Mannheimer GdP-Chef Mohr begrüßt Entscheidung: Charakterliche Eignung für Polizeiberuf hängt nicht von Tätowierung ab

Der Mannheimer GdP-Chef Thomas Mohr begrüßt die Entscheidung von Innenminister Thomas Strobl, der künftig eine Lockerung für sichtbare Tätowierungen bei Polizisten veranlassen will. Damit ist endlich die veraltete und nicht mehr zeitgemäße Vorschrift über Tätowierungen bei Polizeibeamten korrigiert worden. Die Polizei ist ein Spiegelbild der Gesellschaft und Tätowierungen
dürfen kein Hinderungsgrund mehr sein, dass man jungen Menschen den Weg in den Polizeiberuf
verwehrt. Die charakterliche Eignung eines künftigen Polizeibeamten hängt nicht davon ab, ob er
tätowiert ist oder nicht, sondern das die körperlichen und geistigen Voraussetzungen für den Polizeiberuf
vorhanden sind. Das sehen auch die Verwaltungsgerichte so, welche Polizeibewerbern recht gaben, die bei der Polizei abgelehnt wurden. „Auch dies war letztendlich ein weiterer Grund für die Lockerung der Vorschrift!“, so der Mannheimer GdP-Chef Thomas Mohr.
Mohr sieht darin auch einen Erfolg der gewerkschaftlichen Thematisierung, die ihren Ursprung hier in Mannheim hatte. Bewerber, die aufgrund der alten Vorschriften aus dem Bewerbungsverfahren herausgenommen wurden, widersprach Mohr direkt beim Landespolizeipräsidenten. Der ließ den Fall prüfen und der „abgelehnte“ Bewerber wurde eingestellt.



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